São Tombé und Príncipe

Politisches System Wahlen/Präsidenten Geschichte Zukunft

Überblick:
| STECKBRIEF | Staatsgründung/Unabhängigkeit | 1975 | |
| Letzte Festlegung der Grenzen | 1975 | ||
| Nationalfeiertag | 12. Juli | ||
| Internationales Autokennzeichen | STP | ||
| Zeitzonenabweichung zu MEZ | -1 | ||
| Int. Telephonvorwahlnummer | +239 | ||
| Internetcode des Landes | .st | ||
| Offizieller Name | Demokratische Republik São Tomé und Príncipe | ||
| Hauptstadt | São Tomé | ||
| Einwohner | 159.900 | ||
| Währung | Dobra | ||
| Amtssprache | Portugiesisch |
| KLIMA | Tropisch-äquatorial |
Die Inseln westlich von Afrika liegen auf dem Äquator in
feucht-heißem Klima.
Niderschlag auf Príncipe: 1000ml pro Jahr.
Niederschlag auf ST: 5000ml pro Jahr.
| VERKEHR | Rechtsverkehr | São Tomé International | 23.000 Passagiere |
| Überlandstraße | 218 km | ||
| Schnellstraße | keine | ||
| Schienen | keine | ||
| Wasserwege | keine |
Man ist dabei einen Tiefwasserhafen in Agulhas Bay auf Príncipe zu Planen.
| TOURISMUS | Besucher:Bevölkerung 1:32 | Besucher im Jahr 2002 | 3735.000 Besucher |
| Trend | 17% weniger (´95-´99) | ||
| Herkunftsländer | 35% Portugal | ||
| 7% Angola | |||
| 6% Gabun | |||
| 53% Sonstige |
Trotz ausländischer Investitionen gehen die schon sehr geringen Beucherzahlen zurück.
| BEVÖLKERUNG | Mittlere Bevölkerungsdichte | Sprache | Portugiesisch Kreolisch, Portugiesisch |
| Amtssprache | Portugiesisch | ||
| Bevölkerungsanteil | Stadt 45% | ||
| Land 55% | |||
| Dichte | 167/Quadratkilometer | ||
| Wichtige Bevölkerungsgruppen | 10% Portugiesen und Kreolen | ||
| 90% Schwarzafrikaner |
Die gesammte Inseleinwohnerschaft stammt von Einwanderern
ab, die Portugiesen lißen soch 1470 auf den Inseln nieder und hohlten sich ihre Sklaven
vom Kontinent, Heute gibt es keinerlei "Rassenspannungen", des Weiteren wird die
Kultur trotz Abschaffung der Sklaverei im 19. Jahrhundert und dem Wegzug von vielen
Portugiesen wegen der Unabhängigkeit und dem daraus resultierenden 90%
Bevölkerungsanteil der Schwarzafrikaner von portugiesischen Einflüssen dominiert!
Die beste und bisher auch einzige Form sozialer Sicherheit ist die Großfamilie, trotzdem
haben Frauen mehr Chancen und Einfluss als in den meisten anderen afrikanischen Ländern.
| ENT.-HILFE | Empfängerland | Empfangen | 35.000.000 US-$ |
| Trend | Zunehmend |
Geber sind Weltbank und IWF, die auf den ersten Blick relativ geringe Hilfe ist pro Kopf gerechnet eine der Höchsten in Afrika!
| AUSSENPOLITIK | UN-Mitglied seit 1975 | Mitglied bei | ACP |
| AU | |||
| CPLP | |||
| NAM | |||
| OIF |
Mit Portugal findet wieder eine Annäherung statt die Beziehungen zu ehemaligen portugiesischen Kolonien (z.B.: Angola) sind gut, die Ziele sind es, bessere Kontakte zu den USA und zu anderen zentralafrikanischen Staaten zu knüpfen.
| VERTEIDIGUNG | Keine Wehrpflicht | Ausgaben | 35.000.000 US$ |
| Trend | Zunehmend (und zufällig die selbe Summe wie die erhaltene Entw-Hilfe!) | ||
| Streitkräfte | Truppenstärke: 2000 |
Das Militär zerschlug in der noch jungen Geschichte des
Landes mehrere Putschversuche und hilft so, die Demokratie aufrecht zu erhalten.
Das Land bekommt "westliche" Militärhilfe.
| WIRTSCHAFT | Inflation: 5% | Umsatz | 40.000.000 US-$ |
| BSP-Weltrang | 191 | ||
| BSP pro Kopf | 270 US-$ | ||
| Zahlungsbilanz | -14.000.000 US-$ | ||
| Inflation | 5% | ||
| Arbeitslosigkeit | 50% | ||
| Exporte | 8% Italien | ||
| 8% Niederlande | |||
| 8% Frankreich | |||
| 8% Spanien | |||
| 33% Portugal | |||
| 35% Sonstige | |||
| Importe | 4% Südafrika | ||
| 6% Deutschland | |||
| 14% Großbritannien | |||
| 15% Sonstige | |||
| 16% Frankreich | |||
| 45% Portugal |
Stärken:
Infrastrucktur von Portugal aufgebaut.
Fischgründe, Landwirtschaft, Ölvorkommen.
Erschließung internationaler Finanzquellen.
Schwächen:
Schlechte Verwaltung der Entwicklungshilfe => Schulden => Schwache Währung.
| RESSOURCEN | Stromgewinnung 1,2 Mio. kW | Fische | 3.338t |
| Öl Reserven | wird nicht gefördert | ||
| Tiere | 30.000 Enten | ||
| 4.800 Ziegen | |||
| 300.000 Hühner | |||
| Bodenschätze | keine |
Es existiert ein Ölförderabkommen mit Nigeria,
Bodenschätze besitzt das sonst dehr Fruchtbare land nicht.
Die Kakaoproduktion ist trotzdem auf das Maß von vor 30 Jahren gesunken.
| UMWELT | Umweltschutzrang ??? | CO2 Emissionen | 0,6t pro Kopf |
| Schutzgebiete | keine |
Wichtige Themen sind Schutz der Fischbestände und Abholzung der Wälder, die im Gegensatz zur Ausweitung des Tourismus stehen.
| MEDIEN | TV-Verbreitung mittel | Keine staatliche Zensur | keine Tageszeitungen |
| Anzahl der Tageszeitungen | keine | ||
| Zeitungen | / | ||
| Fernsehsender | 1 staatlicher | ||
| Radiosender | 1 staatlicher |
Trotz garantierter Meinungsfreiheit werden der Radio- und der Fernsehsender staatlich kontroliert.
| KRIMINALITÄT | Keine Todesstrafe | Inhaftierte | 99 |
| Kriminalitätstrend | sinkt | ||
| Todesstrafe | NEIN |
Geringe Kriminalität, in den Städten sind jedoch Raubüberfälle ein Problem.
| BILDUNG | Schulabgangsalter: 14 | Alphabetisierungsrate | 75% |
| Studenten | ??? |
Schulpflichtig ist man bis zum 14. Lebensjahr.
| GESUNDHEIT | keine staatl. Krankenversorgung | Einwohner pro Arzt | 3.125 Einwohner |
| Häufige Todesursachen | Malaria | ||
| Durchfallerkrankungen | |||
| Parasiten |
Zwar ist die medizinische Versorgung nicht kostenlos, aber sonst ist das Gesundheitssystem besser als in anderen afrikanischen Staaten.
| AUSGABEN | Steigerung des BIP pro Kopf | Autobesitzer pro 1.000 Leute | 28 |
| Telefonanschlüsse auf 1.000 | 31 | ||
| Staatsausgaben | ???% Verteidigung | ||
| 3,8% Bildung | |||
| 6,2% Gesundheit |
Die Ärmsten sind die Arbeiter auf den kakaoplantagen, sonst ist kein auffälliges Wohlstandsgefälle zu erkennen.
| VERGLEICH | Weltvergleich | BSP pro Kopf in US-$ | 270 (Rang 170) |
| Lebenserwartung in Jahren | 65 (Rang 126) | ||
| Alphabetisierung | 75% (Rang 136) | ||
| Säuglingssterblichkeit auf 1.000 Geburten | 47 (Rang 127) | ||
| HDI Rang | / |