USA

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Überblick:

STECKBRIEF Staatsgründung/Unabhängigkeit 1776
Letzte Festlegung der Grenzen 1959
Nationalfeiertag 4.Juli
Internationales Autokennzeichen USA
Zeitzonenabweichung zu MEZ -6 bis-12
Int. Telephonvorwahlnummer +1
Internetcode des Landes .us
Offizieller Name Vereinigte Staaten von Amerika
Hauptstadt Washington D.C.
Einwohner 281,4 Mio.
Währung US-Dollar
Amtssprache Englisch

 

 

KLIMA Kontinental/Maritim/Polar/Tropisch

Die mittleren Jahrestemperaturen reichen von 29°C in Florida bis -15°C in Alaska.
Von Neuengland, Alaska und dem Nordwesten abgesehen sind die Sommertemperaturen höher als in Europa.
Im Süden ist der Sommer feucht, im Südwesten trocken.
Der Winter kann im Gebirge und im mittleren Westen sowie in Alaska sehr streng sein, die großen Seen können zufrieren.
Extreme Wetterphänomene wie Tornados, Zyklone, Hurrikane, Überschwemmungen, Dürre, Tropenstürme und Sturmfluten nehmen wegen der durch u.a. vor allem durch die USA ausgelösten Klimaerwärmung seit 1990 drastisch zu!

 

 

VERKEHR
Rechtsverkehr
Hartsfield, Atlanta-Georgia
78.100.000 Passagiere (2003)
Bundesstraße/Landstraße 3.730.000 km
Highway 88.727 km
Schienen 234.131 km
Wasserwege 41.009 km

Das 1. Verkehrsnetz war das Flusssystem des Mississippi und Missouri, heutzutage ist ein gut ausgebautes Straßennetz und das billigste und größte Inlandsflugnetz der Welt vorhanden.
Die Eisenbahn wurde lange Zeit vernachlässigt und transportierte vor allem Güter, heute sind die Passagierzahlen allerdings wieder im Wachsen.
Seit Henry Ford vor gut 90 Jahren mit der Massenproduktion begann lieben die Amerikaner ihr Auto, schon 1919 gab es ca. 9.000.000 Autos, heute (2005) sind es 210.000.000 Autos.
Zu diesem Erfolg des Autos führten die billigen Benzinpreise, die in der letzten Zeit allerdings steigen!

 

 

TOURISMUS Besucher:Bevölkerung     1:6,2 Besucher im Jahr 2002 45.500.000 Besucher
Trend 11% weniger als 2001
Herkunftsländer 29% Kanada
20% Mexiko
11% Japan
9% Großbritannien
4% Deutschland
27% Sonstige

Ausländer gaben im Jahr 2000 ca. 85.000.000.000 US-$ aus.
Die Zahl nahm besonders wegen der Freigabe der Flugpreise zu!
Der 11.9.2001 bedeutete allerdings einen Einbruch der Besucherzahlen.
Die wichtigsten Besuchermagnete:
Disneyland in Kalifornien, Disney World in Florida, Niagarafälle, Las Vegas, New York, San Francisco, Los Angeles, Hollywood in Los Angeles, Grand Canion, diverse Nationalparks, Death Valley, New Orleans das 2005 von Katrina und Rita heimgesucht wurde, Atlantic City, Washington.
Unter dem wachsenden Tourismus der USA leiden aber auch vor allem die Nationalparks, um dem entgegenzusteuern werden seit 1970 immer mehr Gebiete unter Naturschutz gestellt.
Dennoch gibt es Autowarteschlangen im Yellowstone Nationalpark und monatelange Wartelisten für Floßfahrten auf dem Grand Canion!

 

 

BEVÖLKERUNG Niedrige Bevölkerungsdichte






Sprache






Ênglisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Deutsch, Polnisch, Chinesisch, Griechisch, Indisch, Tagalog, Koreanisch, Japanisch uvm.
Amtssprache Englisch
Bevölkerungsanteil Stadt 77%
Land 23%
Urbevölkerung 2,0% (2002)
Dichte 29/Quadratkilometer
Religionszugehörigkeit 2% Juden
27% Sonstige
25% Kath. Christen
61% Protestanten
12% Sonstige
Bevölkerungsgruppen 2% Ureinwohner
4% Asiaten
12% Hispanics
13% Afroamerikaner
69% Weiße

Die indianische Urbevölkerung ist im 19.Jhd. enteignet worden und in ihren Reservaten zählen die Zustände mancherorts zu den schlimmsten in den USA!
Der Großteil der amerikanischen Bevölkerung sind Einwanderer, von allen Kontinenten, die die Ureinwohner vertrieben und sie mit mitgebrachten Krankheiten und Alkohol töteten!
Die Lager der Afroamerikaner wollen sich mit den zum Teil neueren Einwanderern messen und so führt es in den Städten zu Spannungen zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen!
Die Nation of Islam will die Lebensbedingungen und Stellung der Afroamerikaner stärken und verbessern.

 

 

ENT.-HILFE Geberland Gegeben 9.960.000.000 US$
Trend
Zunahme um 9% (seit 2000)

Die USA nimmt mit ihrer Hilfe politischen Einfluss!
Das meiste Geld dieser relativ geringen Summe (0,1% des BSP) fließt vornehmlich nach Israel und Ägypten.

 

 

AUSSENPOLITIK UN-Mitglied seit 1945 Mitglied bei NAFTA
G7
NATO
OECD
OAS

Vor 1945 war die USA eine eher zurückhaltende Macht, danach wurde sie offener und Mitbegründer des UN-Sicherheitsrates.
Nach kaltem Krieg und Vietnamkriegsmisserfolg verzichteten die USA für 10 Jahre auf militärische Einsätze und wurden diplomatischer.
Nach dem Fall des Ostblockes mussten die USA ihre Stellung überdenken!
Später, nach Golfkrieg, Somaliafiasko, der unklaren Haltung in Bosnien und Haiti, Kosovokrise, versuchen die USA gegen ein Scheitern beim Irak-Krieg anzukämpfen.

 

 

VERTEIDIGUNG Keine Wehrpflicht Ausgaben 295.000.000.000 US$
Trend
Zunahme um 1% seit 2000
Streitkräfte 7620 Kampfpanzer
73 U-Boote
54 Zerstörer
12 Flugzeugträger
27 Kreuzer
35 Fregatten
21 Partrouillenboote
4.147 Kampfflugzeuge
Truppenstärke:1.496.400

Die USA gab 2000/2001 310.500.000.000 US-$ aus, ein Drittel der weltweiten Militärausgaben.

 

 

WIRTSCHAFT Inflation: 2,1% p.a. (2001) Umsatz 8.880.000.000.000 US-$
BSP-Weltrang 1
BSP pro Kopf 31.910 US-$
Zahlungsbilanz -445.000.000.000 US-$
Inflation 3,4%
Arbeitslosigkeit 4%
Exporte 4% Deutschland
6% Großbritannien
8% Japan
13% Mexico
24% Kanada
45% Sonstige
Importe 5% Deutschland
8% China
10% Mexico
13% Japan
19% Kanada
45% Sonstige
Wichtigste Branchen Computer
Öl-/Gas-Förderung
Ölraffinerien
Elektronik
Chemie
Schwerindustrie
Filmindustrie
Nahrungsmittel
Militärindustrie
Banken/Finanzen
Automobilbau
Forschung/Entwicklung
Luft-/Raumfahrt (zivil)

Stärken:
Größte Volkswirtschaft der Welt.
Viele Ressourcen und hochentwickelter Dienstleistungssektor.
Viele multinationale Konzerne wie z.B. Ford.
Profitieren von der Stellung der US-Kultur.
Schwächen:
Starker Stellenabbau der Industrieproduktion.
Arbeitsplatzverluste an Billiglohnländer.
Hohe Konkurrenz aus Asien und der EU.
Größtes Schuldnerland der Welt.
Profil:
1950 kamen 50% der Weltproduktion aus der USA, heute sind es 25%.
Diesen Anteil hatten sie schon einmal im Jahr 1914, als sie schon die größte Volkswirtschaft der Welt bildeten.
2001 erlebten die USA nach 9jährigem Boom einen drastischen Konjunkturrückgang.

 

 

RESSOURCEN Stromgewinnung 793 Mio. kW Fische 5.450.000t
Öl 7.720.000 Barrel/Tag
Öl Reserven 30.400.000.000 Barrel
Tiere 97.300.000 Rinder
88.000.000 Truthähne
59.100.000 Schweine
1.830.000 Hühner
Bodenschätze Phosphat
Gips
Erdöl
Kohle
Schwefel
Blei
Zink
Kupfer
Gold
Stromerzeugung 10% Wasserkraft
71% Fossile Brennstoffe
18% Kernenergie
1% Sonstige
(19 Mrd. kWh)

Die USA besitzt unmengen Ressourcen, mit dem Energieplan 2001 will man die Importabhängigkeit reduzieren.
In den westlichen Bundesstaaten gibt es reichliche Kohlevorkommen, die im Tagebau gefördert werden können. Nach dem Atomunfall von Harrisburg im Jahr 1979 kam der Ausbau der Kernkraft zum Erliegen, heute wird wieder über eine Ausweitung gesprochen.

 

 

UMWELT Ûmweltschutzrang 11 CO2 Emissionen 19,8t pro Kopf
Schutzgebiete 13% des Landes
6% teilweise geschützt
Ramsar Konvention Ja
Washingtoner Artenschutzübereinkommen Ja
Konvention über die biologische Vielfalt; CBD Nein
Basler Konvention Nein
Rahmenübereinkommen über Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen Ja
Kyoto-Protokoll Nein

Troz pädagogischer Bemühungen einiger Schulen liegen die USA weit hinter anderen westlichen Ländern.
Die USA sind die Heimat gentechnisch veränderter Lebensmittel!
Die Ablehnung aus Europa beunruhigt die Bauern.

 

 

MEDIEN
TV-Verbreitung hoch
Keine staatliche Zensur
212 Zeitungen auf 1.000 Einwohner
Anzahl der Tageszeitungen 1520 Zeitungen
Bekannteste Zeitung New York Times
Fernsehsender 4 staatliche
1145 private
Radiosender 7 staatliche
10.506 private

Das Phänomen des Massenmedialismus stammt aus den USA.
Die meist lokalen, sehr billig angebotenen Zeitungen, oft durch Werbung finanziert, werden von einem sehr üppigen TV-Angebot bedroht.

 

 

KRIMINALITÄT Todesstrafe Inhaftierte 2.000.000 Menschen
Kriminalitätstrend -10% seit 2000
Mord 6 pro 1.000 Einwohner
Vergewaltigung 36 pro 1.000 Einwohner
Diebstahl
1145 pro 1.000 Einwohner
Todesstrafe JA

Mord und dergleichen kommt in ALLEN Gesellschaftsebenen weitaus häufiger vor als in anderen Industrieländern!
Mit 2 Mio. Strafgefangenen hat die USA 1/4 aller Gefangenen der Welt.

 

 

BILDUNG Schulabgangsalter: 16 Alphabetisierungsrate 99%
Studenten 14.300.000
In % aller Altersgruppen 95% Primarstufe
90% Sekundarstufe
81% Hochschule

Bildung ist hier vorwiegend Sache der Bundesstaaten.
Disziplinmangel, Lernmittelschwäche, schlechte Strukturen führen zu einer Abwanderung aus den staatlichen Schulen und vor allem in der Sekundarstufe nehmen die Schülerzahlen zu.

 

 

GESUNDHEIT
Eingeschränkte staatl. Krankenvorsorge Einwohner pro Arzt
370 Einwohner
Häufige Todesursachen
Herz- u. Hirngefäßerkrankungen
Krebs
Unfälle

In der Gesundheitsversorgung besteht ein Gefälle!
Wer jedoch versichert ist hat Zugriff auf modernste Technik, das Texas Medical Center in Houston hat ein Etat wie ein kleiner Staat.
Die meisten Einrichtungen hingegen sind unterfinanziert.
Die Kindersterblichkeit nimmt in der USA in manchen Gebieten afrikanische Größenordnungen an!
So ziemlich genau 20% der US-Amerikanischen Bevölkerung sind chronisch fettleibig!
Jeder zweite Erwachsene hat Übergewicht!

 

 

AUSGABEN Steigerung des BIP pro Kopf Autobesitzer pro 1.000 Leute 477
Telefonanschlüsse auf 1.000 702
Staatsausgaben 3,1% Verteidigung
5,4% Bildung
5,8% Gesundheit

Zwischen 1945 und 1973 wurden die meisten Amerikaner reicher.
Das Durchschnittseinkommen der oberen 20% betrug 2000 etwa 137.000 US-$, das der unteren 20% lag bei 13.000 US-$!

 

 

VERGLEICH Weltvergleich BSP pro Kopf in US-$ 31.910 (Rang 7)
Lebenserwartung in Jahren 77 (Rang 25)
Alphabetisierung 99% (Rang 1)
Säuglingssterblichkeit auf 1.000 Geburten 7 (Rang 32)
HDI Rang 6

 

 

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